Stand: 15.2.2003 , 23.30 Uhr

Meldungen von Donnerstag, Freitag

Es kommt zur Wiederholung des letztjährigen Finales Deutschland A gegen Niederlande A - leider nur auf zwei Gewinnsätze und bereits um 11.30 Uhr vormittags im Spiel um Platz 3.

Christian Rudolph und Martin Horn verpaßten den Sprung ins Finale durch eine Niederlage gegen die Youngster aus Griechenland. Christian Rudolph musste nach seinem grandiosen Triumpf über Blomdahl eine herbe Schlappe einstecken. Nach dem Gewinn des ersten Satzes vergab Rudolph in Durchgang 2 einen Satzball - der Wendepunkt im Match, denn Polychronopoulos stieß darauf hin aus. Im dritten Satz gab es sogar die Höchststrafe von 15:0 für den Deutschen. Obwohl Rudolph den vierten Satz noch einmal spannend gestaltete, verwandelte Nick Polychronopoulos bereits seinen ersten Matchball zum verdiensten 3:1 Erfolg.

Martin Horn lag zu diesem Zeitpunkt gegen den Juniorenweltmeister Filipos Kasidokostas bereits mit 2:1 Sätzen im Hintertreffen, womit das Match zugunsten der Griechen entschieden war. Den laufenden vierten Satz konnte Horn zwar noch holen, ein fünfter Satz musste jedoch nicht mehr gespielt werden.

Nicht besser erging es den Holländern: Dick Jaspers wurde von Semih Sayginer in den ersten beiden Sätzen regelrecht vorgeführt. Nach vergebenem Matchball von Sayginer konnte Jaspers zwar noch auf 2:1 Sätze verkürzen, blieb aber im vierten Satz wieder fast chancenlos zurück.

Parallel führte Raimond Burgman mit 2:1 Sätzen im laufenden vierten Satz, doch die Türkei stand bereits als Sieger fest. Tayfun Tasdemir hatte seine verlorenen Sätze viel knapper abgeben müssen als Jaspers am Nebentisch. Trotzdem Burgman das Spiel mit 3:1 für sich entschied, ging das Match mit 4:4 Sätzen und 115:96 Points an die Türken.

18.30 Uhr:

Im Halbfinale kommt es zu folgenden Begegnungen: Titelverteidiger Deutschland A mit Christian Rudolph und Martin Horn trifft auf die Griechenland. Vorfahresfinalist Niederlande A muss sich mit der Türkei messen.

Im rein niederländisch besetzten Halbfinale setzte sich das A-Team mit 6:1 gegen die B-Vertretung durch. Dick Jaspers gab zwar einen Satz gegen John Tijssens ab, Raimond Burgman spielte die bislang beste Partie des Turniers. In insgesamt nur 13 Aufnahmen schlug Burgman seinen Landsmann Jean-Paul de Bruijn mit 15:2, 15:11 und 15:2 und übertraf die alte Bestmarke von Stafan Galla (3,333) und schraubte sie auf 3,461 hoch.

Johann Schirmbrand vom deutschen B-Team kam beim 0:3 gegen Semih Sayginer unter die Räder. Da nutzte auch der grandiose 3:1 Erfolg von Stefan Galla gegen Tayfun Tasdemir nichts mehr - Deutschland B war ausgeschieden.

   

16:30 Uhr

Deutschland A steht im Halbfinale:
In einem an Spannung kaum zu überbietenden Viertelfinale siegten Christian Rudolph und Martin Horn jeweils mit 3:1 Sätzen über ihre schwedischen Gegner. Martin Horn musste gleich von Beginn an gegen Michael Nilsson einem Satzrückstand hinterherlaufen, wurde aber im Laufe des Matches immer sicherer und gewann die weiteren Sätze mit 15:13, 15:9 und 15:9.
Christian Rudolph entschied den ersten Satz für sich. Im zweiten Satz blitzte die Klasse des Weltranglistenersten Torbjörn Blomdahl auf, als er Rudolph mit 15:5 abfertigte. Die Nervenstärke des Deutschen zahlte sich aus: in den beiden darauffolgenden Sätzen lag er jeweils mit 2:10 zurück, verteidigte weltmeisterlich und überholte Blomdahl auf der Zielgeraden.

Griechenland kam relativ ungefährdet in die Vorschlussrunde, da der Brett 2 Spieler Filipos Kasidokostas mit dem Österreicher Andreas Efler in insgesamt 30 Aufnahmen mit 15:8, 15:8 und 15:13 kurzen Prozess machte. Gerhard Kostistansky rang seinen griechischen Kontrahenten Nick Polychronopoulos in 5 Sätzen nieder, konnte so die Gesamtniederlage jedoch nur abmildern.

   

Die Viertelfinalrunde steht:
Es kommt um 13 Uhr zum direkten Aufeinandertreffen der Weltmeister der letzten Jahre. Deutschland A mit Christian Rudolph und Martin Horn muss sich mit dem Dreikronenteam aus Schweden, Torbjörn Blomdahl und Michael Nilsson, messen. Gleichzeitig spielen Österreich und Griechenland um den Einzug in die Vorschlußrunde.

Im Anschluss treffen Stefan Galla und Johann Schirmbrand auf die Türkei. Das Halbfinale sicher haben schon die Niederländer, denn die A-Mannschaft spielt in der Runde der letzten Acht gegen das B-Team.

Die letzten Viertelfinaltickets holten die Niederlande A und die Türkei in Rekordzeit. In weniger als 90Minuten zeigten sie ihren Gegnern die Grenzen auf. Spanien gegen das Oranjeteam und Peru gegen die Türken waren chancenlos.

Tayfun Tasdemir stellte dabei gegen Javier Serrano mit 12 Points eine neue Turnierhöchstserie auf. Die anderen persönlichen Bestleistungen wurden alle von deutschen Spielern aufgestellt. Christian Rudolph spielte in 2 Aufnahmen (7,500 Durchschnitt) den besten Satz, Stefan Galla hat mit 1,935 den besten Generalsdurchschnitt und schaffte mit 3,333 auch die beste Partie

10 Uhr:

Das Licht brennt wieder über Billard 1, es kann also wieder an allen vier Tischen gespielt werden. Zunächst werden die letzten Vorrundenbegegnungen nachgeholt: In Gruppe B spielt Niederlande A gegen Spanien, in Gruppe C Peru gegen die Türkei - in ebiden Matches geht es um das Viertelfinalticket.

Bereits qualifiziert für die Runde der letzten 8 sind, in der bisherigen Reihenfolge:

  1. Österreich
  2. Deutschland A
  3. Schweden
  4. Griechenland
  5. Deutschland B
  6. Niederlande B

Die beiden noch zu ermittelnden Gruppensieger sortieren sich nach Matchpunkten, Satzdifferenz, Satzpunkten, Ballzahl und zuletzt nach dem Durchschnitt sortiert in die o.g. Folge ein. Die Viertelfinale setzen sich dann wie folgt zusammen: 1-8, 2-7, 3-6 und 4-5.

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