Sonntag, 18:00 Uhr
Schweden holt sich zum fünften Mal den Titel

In der Neuauflage der Endspiele von 1999 und
2000, wo 99 die Niederlande und 2000 die Schweden dominierten,
blieb es lange Zeit an Spannung nicht zu überbieten. Die
Weltklassespieler Dick Jaspers und Torbjörn Blomdahl lieferten
sich einen stets offenen Fight. Zuerst legte Jaspers den ersten
Satz vor, Blomdahl glich aus und führte dann selbst mit 2:1
Sätzen.
Zu diesem Zeitpunkt sah Schweden bereits wie der sichere Sieger
aus, da Michael Nilsson seinen Gegner Jean-Paul de Bruijn beherrschte,
die ersten beiden Sätze auch klar für sich entschied.
Im dritten Satz wendete sich das Blatt, Nilsson vergab Möglichkeit
um Möglichkeit, den Sack zu zu machen. Damit baute er de
Bruijn wieder auf, der nun das Satzverhältnis verkürzte.
Angespornt dadurch, das alles wieder offen war, holte sich am
Nebentisch Jaspers den vierten Satz zum Satzausgleich. Als dann
aber Nilsson seinen vierten Satz mit einer Dreierserie ausstiess,
war der Titel unter Dach und Fach. Schweden gewinnt aufgrund des
besseren Satzverhältnisses auf jeden Fall, ein fünfter
und entscheidender Satz wurde zwischen Jaspers und Blomdahl nicht
mehr angepfiffen.
14:30 Uhr
Das Finale beginnt: Niederlande gegen Schweden
Die deutsche Mannschaft wurde fast im Alleingang
von Dick Jaspers, dem für Holland spielenden amtierenden
Einzelweltmeister besiegt. Nach dem er im Spiel gegen Martin Horn
bei Satzausgleich im dritten Satz aufdrehte, zwang Jaspers den
Deutschen nur noch zum Zuschauen. 15:2 in 2 und 15:4 in 3 Aufnahmen
brachten die Niederländer auf die Siegerstraße. Jaspers
schoss sein Team mit 57:26 Carambolagen uneinholbar in Front,
da auch de Bruijn bereits einen Satz auf der Habenseite hatte.
Jean-Paul de Bruijn erledigte seine jetzt leichte Aufgabe mit
einem 2:1 Satzgewinn für die Holländer. Deutschland
muss sich mit der Bronzemedaille begnügen.
13:00 Uhr
Als erste Mannschaft qualifiziert sich Schweden für das
Finale
Mit einer Weltklasseleistung deklassierte
Torbjörn Blomdahl aus Schweden die belgische Nummer 1 Eddy
Merckx. Mit zwei Serien von 10 benötigte er für das
Dreisatzmatch lediglich 14 Aufnahmen. Er siegte beeindruckend
mit 15:2 in 3, 15:5 in 6 und 15:6 in 5 Aufnahmen, Eddy Merckx
war das gesamte Spiel über chancenlos.
Michael Nilsson hatte bereits den ersten Satz für sich entscheiden
können, sodass das Satzverhältnis den Belgiern das Ausscheiden
besiegelte. Das Spiel am zweiten Brett wurde bei 2:1 Saätzen
für Eddy Leppens abgebrochen, da Schweden uneinholbar vorne
lag.
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