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Freitag, 17. Februar:

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Sonntag, 12. Februar: 16:30 Uhr

In einem kurzen, schnellen Spiel sicherten sich die Schweden die Titelverteidigung. Torbjörn Blomdahl war einfach eine Klasse für sich und sein Gegner Christian Rudolph hatte nach seiner Energieleistung vom Halbfinale gegen Sayginer dem Schweden nicht mehr viel entgegen zu setzen. Rudolph verlor deutlich mit 15:3, 15:4 und 15:4 gegen einen glänzend aufgelegten Blomdahl, der mit 1.956 GD in diesem Match seine Weltklasse eindrucksvoll unterstrich.

       

Da nutzte es auch nichts, dass am anderen Tisch Martin Horn seinem Kontrahenten Michael Nilsson nach 1:0 Satzrückstand die nächsten beiden Sätze abtrotzte. Noch bevor die Brett-2 Spieler das Match im vierten Satz wieder voll aufnehmen konnten, machte Blomdahl dem Finale ein Ende. Vollkommen verdient setzte sich die beste Mannschaft des Turniers durch und darf auch im kommenden Jahr die Krone des Dreibandbillards für Nationalmannschaften verteidigen.

13 Uhr

Christian Rudolph und Martin Horn stehen nach einem grandiosen Halbfinalmatch gegen die Türkei im Finale. Das Endergebnis wirkt allerdings deutlicher als es in Wirklichkeit war. In sehr hartumkämpften Sätzen mussten beide Deutsche Satzbälle der Türken von Ihrem Stuhl aus ertragen. Großartig war an Billard 1 der Fight zwischen Christian Rudolph und dem leicht favorisierten Semih Sayginer. Nachdem das Match im ersten Satz stets auf des Messers Schneide stand, aber das glücklicher Ende für den Deutschen fand, begann Rudolph Satz 2 mit einer 12er Serie. Schon wie der sichere Sieger aussehend kam Sayginer heran und ging sogar 14:13 in Führung. Nerven wie Drahtseile bewies Rudolph, als er diesen Satz dennoch nach Hause fuhr. Mit dieser 2:0-Satzführung in der Tasche begann er auch Satz 3 mit einer Serie von 8, den er schließlich mit 15:11 gewann.

Martin Horn legte ebenfalls los wie der Teufel und führte gleich recht hoch im ersten Satz. Adnan Yüksel ließ sich nicht beirren und kämpfte sich noch heran. Zweimal stieß Horn in nur acht Aufnahmen aus und führte 2:0, als Yüksel zumindest einen Satz für die Türkei holte. Ein vierte Satz wurde nicht mehr angepfiffen, da Rudolph verlustsatzfrei blieb. Nachdem das deutsche Duo gestern im Viertelfinale vor allem über den Kampf zum Sieg kam, überzeugten sie in der Vorschlussrunde überwiegend durch ihre spielerische Glanzleistung.

Schweden erreicht durch einen weltmeisterlich spielenden Michael Nilsson scheinbar mühelos das Finale. Ein glatter Dreisatzsieg über Raymond Burgman aus den Niederlanden bringt Schweden weiter. Zum Zeitpunkt des Sieges von Nilsson hatte auch Torbjörn Blomdahl für Schweden bereits eine 2:0 Satzführung gegen Dick Jaspers herausgespielt.

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