(dbu-presse) Viersen bleibt das Wimbledon des Billardsportes: Die Team-Weltmeisterschaft im Dreiband wird auch in den kommenden Jahren in der Festhalle ausgetragen. Der Weltverband Union Mondiale de Billard (UMB) und der Europaverband Confédération Européenne de Billard (CEB) hat der Deutschen Billard-Union (DBU) die Austragung der WM für einen weiteren Zeitraum von fünf Jahren für die Zeit von 2010 bis 2014 einschließlich übertragen.
Damit würdigt die CEB auch die erfolgreiche Arbeit in Viersen in den letzten Jahrzehnten. Die Stadt Viersen und die DBU waren schon zuvor entschlossen, die erfolgreiche Zusammenarbeit fortzusetzen. Bis zuletzt hatte Griechenland mit Deutschland um die Austragung der WM konkurriert.
Seit 1990 wird die Dreiband-Weltmeisterschaft
in der Viersener Festhalle ausgetragen. Zuvor hatten die Titelkämpfe
in Mexico-City (1981), Bordeaux (1985) und Madrid (1987) stattgefunden.
Im Jahr 2014 gibt es also mit der 25. WM in Viersen ein Jubiläum
zu feiern. Die nächste Weltmeisterschaft findet vom 5. bis
zum 8. März 2009 in Viersen statt. (Rolf Kalb)
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Auch die Gesamtinfos aller Spieler und Mannschaften beinhalten jetzt die Wettkämpfe 2008. |
Schweden wird zum vierten Mal hintereinander Mannschaftsweltmeister im Dreiband für Nationalmannschaften. Torbjörn Blomdahl und Michael Nilsson setzten sich am Ende glücklich, doch verdient im Endspiel gegen die Vertretung auf den Niederlanden durch. Das gesamte Match über stand es auf Messer's Schneide, mal mit leichten Vorteilen für Holland, mal für Schweden. Als Blomdahl den entscheidenden fünften Satz in nur 4 Aufnahmen ausstieß, wartete das Publikum nur noch darauf, dass Nilsson im vierten Satz führend seine Partie erfolgreic beendete. Stattdessen kam Burgman noch mal zurück ins Match. als er Satz 4 für sich entschied.Bälle zählen war wieder angesagt. Die Niederlande konnte selbst bei einem Gewinn von Burgman maximal 111 Points machen, Schweden hatte zu diesem Zeitpunkt bereits 96. Mit etwas ungelichen Vorzeichen ging es also in den letzten Satz. Während Burgman bis 15 spielen musste, reichten Nilsson bereits 6, um uneinholbar vorne zu liegen. Seinen sechsten Punkt machte Nilsson in Aufnahme 3 und holte somit wiederholt den Titel nach Skandinavien.
Sie wankten, aber sie fielen nicht.
Korea brachte den Titelverteidiger
an den Rand einer Niederlage. Zunächst war es Sung Won Choi,
der es in der Hand hatte. Mit 2:0 Sätzen führend hatte
er drei Matchbälle, die er allesamt ausließ. Da am
Nachbartisch Kim Kyung Roul bereits einen Satz gewonnen hatte,
wäre dies der Einzug ins Finale gewesen. Aber Michael Nilsson
bewies Nervenstärke und verwandelte seinen dritten Satzball
zum Anschlusstreffer. Alles schien wieder offen zu sein, als Kim
Kyung Roul den dritten Satz ausmachte und im vierten Satz selbst
zu einem Matchball kam. Hätte er diesen Vorbänder gelöst,
wäre Seriensieger Schweden ausgeschieden. Doch auch hier
gewann Blomdahl den Satz.
Sung Won Choi hatte sich im vierten Satz etwas "ausgeruht",
um im entscheidenden fünften Satz mit 15:3 noch mal richtig
viele Bälle für die Gesamtsumme zu holen. Immerhin hatte
Blomdahl durch sein 15:2 in nur einer Aufnahme mächtig Vorsprung
für Schweden herausgespielt. Dem Koreaner Kim Kyung Roul
hätten im letzten Satz 14 Points gereicht, um vor Schweden
zu bleiben, aber leider verlor er mit 15:11. Als das glücklichere
Team steht jetzt Schweden im Endspiel und trifft dort auf Holland.
13:45 Uhr
Den Niederländern Dick Jaspers und Raymond Burgman reichte ein 5:4 im Halbfinale gegen Deutschlandbezwinger Spanien zum Finaleinzug. Zunächst sah Holland wie der sichere Sieger aus, Jaspers führte schnell mit 2:0 Sätzen. Daniel Sanchez machte dann Punkt um Punkt und gewann die nächsten drei Sätze und damit sein Spiel. Burgman hatte zwar den ersten Satz an Ricardo Garcia abgegeben, holte dann aber die Sätze 2 bis 4 und damit einen Satz mehr als die Spanier.

Torbjörn Blomdahl legt geich los wie die
Feuerwehr. Erste Aufnahme des Halbfinals gegen Kim Kyung Roul:
15 Point. Erst das dritte Mal seit über zehn Jahren, das
in Viersen dieses "Maximumbreak" erzielt wurde. Blomdahl
hatte dabei noch nicht einmal die Standardposition des Anfangsballs,
sondern musste die Lage des Koreaner übernehmen.