Meldungen vom FreitagDonnerstag, Vorwoche

Offizielle Pressemitteilungen der DBU vom Samstag, FreitagDonnerstag, Montag

Samstag, 20.02.:

22:30 Uhr

Die Halbfinalpaarungen stehen fest. Niederlande, der Deutschland-Bezwinger muss sich mit den Österreichern messen. Titelverteidiger Belgien A trifft auf die türkische A-Mannschaft.

Im rein belgischen Match setzten sich Eddy Merckx und Frédéric Caudron gegen deren B-Team durch. Caudron benötigte für seinen Sieg gegen Philipoom nur 16 Aufnahmen. Spannender verlief die Partie Merckx gegen Leppens, die knapp mit 40:35 an Merckx ging.

Zwischen Griechenland und Österreich musste die Entscheidung wieder per Scotch Double fallen. Zuvor hatte Nikos Polychronopoulos in nur 15 Aufnahmen die österreichische Nummer 1 Arnim Kahofer überdeutlich mit 40:16 weggefegt. Andreas Efler rang Kostas Kokkoris in guten 24 Aufnahmen mit 40:35 nieder. Der erneute Bandenentscheid lief zugunsten der Österreicher, die in einer beidseitig sehr defensiv geführten Partie in der 11. Aufnahme den alles entscheidenden 15. Punkt machte.

19:30 Uhr

Billard mit Gänsehautfeeling. Erst im entscheidenenden Scotch Double unterlagen die bravorös kämpfenden Deutschen dem favorisierten Team aus Holland mit 15:8 (4/3). Jaspers gewann den Bandenentscheid und das niederländische Duo legte 3 Punkte vor. Horn machte den ersten Punkt für die Deutschen, Galla verfehlte knapp. Auch Holland traf nicht und in der zweiten Aufnahme machten Horn und Galla abwechselnd 6 Punkte. Mit einer 10er-Serie brachten sich Jaspers und van Erp auf die Siegerstraße. Galla legte noch einen Punkt nach, Horn ließ liegen. In der vierten Aufnahme erledigten die Holländer den Rest und stehen jetzt, wie vorher schon die Türkei A, im Halbfinale.

Dick Jaspers zeigte einmal mehr sein Ausnahmentalent, in dem er Martin Horn in nur 13 Aufnahmen mit 40:16 von der Platte fegte. Stefan Galla, der in den Gruppenspielen eher eine unglückliche Figur gemacht hatte, kam aber gegen Jean van Erp so richtig in Fahrt und nahm ihm Punkt für Punkt ab. Am Ende gewann er mit 40:32 und sorgte so für das erste Scotch Double dieses Turniers. Dies ist eine Entscheidungssatz bis 15 als Team, in dem jeweils jeder Akteur nur einen Stoß hat. Solange die Mannschaft aber punktet, bleibt die Mannschaft mit Wechselstoß am Tisch.

Bei dem rein türkischen Duell sah das A-Team lange wie der sichere Sieger aus. An Brett 2 schlug  Lüfti Cenet von Team A Hakan Incekara sehr deutlich mit 40:19 in 24 Aufnahmen. Auch Semih Sayginer führte hoch und musste sich quasi nur noch austreiben lassen. Mit einer Serie von 8 überholte Can Capak am Ende Sayginer noch auf der Ziellinie, sein erster Matchball blieb aber aus. Sayginer egalisiert auf 39:39, aber beide verpassten es, den Sack zu zumachen. Erst im zweiten Versuch stieß Sayginer die Partie aus und vermied so den Tiebreak.

15:30 Uhr

Deutschland A zittert sich ins Viertelfinale. Die Peruaner kämpften bis zum Schluss, lagen Sie doch vor dem Match nur 5 Points von den Deutschen entfernt. Der Druck lag zunächst auf Stefan Galla, der nach einer 12er Serie des Südamerikaners José Torreblanca massiv ins Hintertreffen geriet. Von dieser Serie erholte sich der Gelsenkirchener nicht mehr und gab seine Partie mit 32:40 ab. Peru holte nicht nur die fünf Punkte auf, sondern lag nun 3 Point vorne. Martin Horn musste seine Partie nach Hause fahren, und dazu dürfte Ramon Rodriguez keine 37  Bälle machen. Nervenerprobt  reihte der Essener Punkt an Punkt und stieß die  Partie in der 30. Aufnahme aus. 40:29 reichte, um mit einem mäßigen MGD von 1,020 die Gruppe vor Peru abzuschließen.

Durch das Remis landete Deutschland allerdings nur auf Ranglistenplatz 7 der Gruppensieger und bekommt es nun mit den starken Niederländern zu tun. Dick Jaspers und Jean van Erp haben nicht nur eine weiße Weste, sie haben auch mit einem MGD von 1,818 das momentan beste Team.

Griechenland reichte gegen Korea ein Unentschieden. Nikos Polychronopoulos erspielte den für die Qualifikation noch fehlenden Partiepunkt gegen Heang Jik Kim. 40:38 hieß es am Ende für den Griechen. Da nutzte selbst die brilliante Parallelpartie von Jae Guen Kim gegen Kokkoris, der in 21 Aufnahmen mit 40:33 gewann, nichts. Der Vizeweltmeister von 2015 stolpert in 2016, erreicht nur den dritten Gruppenplatz und wird im Gesamtranking 18. 

Durch die beiden qualifizierten B-Teams kommt es zu folgenden Viertelfinalspielen:
Um 17:00 Uhr spielen die Niederlande gegen Deutschland A und zeitgleich Türkei A gegen Türkei B
In der Abendsession spielen die beiden belgischen Teams gegeneinander und die Griechen messen sich mit Österreich.

13:00 Uhr

Auch die Tschechen wirkten gegen das Weltmeisterteam Belgien eher wie ein Sparringspartner als ein ernstzunehmender Gegner. Wie nicht anders zuerwarten schlug Eddy Merckx den tschechiscchen Debütanten Jan Ales überdeutlich mit 40:12 in 22 Aufnahmen. Erheblich besser verkaufte sich der kleine Radek Novak, der gegen Frédéric Caudron stets auf Schlagdistanz blieb und am Ende erstaunlich knapp mit 35:40 unterlag. So kommt es auf jeden Fall zu einen rein belgischen Viertelfinale zwischen Merckx/Caudron und Leppens/Philipoom.

Auch das zweite Viertelfinale wir zum nationalen Entscheid zwischen Türkei A und B. Auch Semih Sayginer und Lüfti Cenet siegten in ihrem zwiten Gruppenmatch gegen Ecuador. Sayginer konnt an die gestrige Partie nicht anknüpfen, in der er in 14 Aufnahmen ausmachte. Der Südamerikaner Luis Aveige verlangte dem Türken alle ab und wehrte sich 24 Aufnahmen lang, verlor aber letztendlich mit 35:40. Lüfti Cenet hatte gegen seinen ecuatorianischen Gegner Javier Teran weniger Mühe und siegte ungefährdet mit 40:24 in 25.

Jetzt kommt der Auftritt des deutschen A-Teams Horn/Galla gegen Peru. Und Korea möchte seine letzte Chance nutzen, um im Turnier zu bleiben. Dazu ist aber ein verlustpunktfreier Sieg gegen Griechenland Pflicht.